Nawlins!

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It’s getting hot in here!

May 11th, 2005 · No Comments

Ja, der Südstaaten-Sommer nimmt so langsam seinen Lauf. Gestern wurden zum ersten mal mehr als 30°C verzeichnet (morgens, um 7:00 Uhr) und heute ist es nicht besser (gefühlte Temperatur liegt bei 35°C).

Wer sich noch daran erinnert, wie es vor zwei Jahren in Deutschland war (und wer tut das nicht?), der kann sich ein Bild davon machen, wie es hier so ist. Mit dem Unterschied, dass es auch abends warm bleibt, schwül ist und generell sehr lebensfeindlich für jeden Menschen, der unter solchen Temperaturen leben zu muss.

Und das ist erst der Anfang! Im Juli und im August kriecht das Thermometer bis zur 40er-Marke und hält sich dort, bis im September dann allmählich kühleres Klima Einzu hält.
Natürlich regnet es auch dann und wann einmal, leider tragen diese Sintfluten nichts zum Wohlbefinden bei, denn es bleibt warm und schwül. Rund um die Uhr.

Wer sich jetzt denkt, man könne doch einfach baden gehen, wenn’s einem zu heiss ist, der liegt generell zwar richtig, in N.O. aber leider falsch.

Im Mississippi kann man nicht baden, weil es a) Strömung, b) Dreck und c) Krokodile gibt. Letztere springen hier zwar nicht wild durch die Gegend, aber ein kleineres Exemplar habe ich letztes mal schon am Fährhafen sichten dürfen.

Im Norden der Stadt liegt Lake Pontchartrain, der aber auch nicht zum Baden einlädt, weil er im N.O.-Bereich eher als Industriesee dient und kein Naherholungsgebiet darstellt. Dafür wird einem die längste Brücke der Welt geboten (38 km, Bilder: hier, hier und hier).

Und Freibäder? Nein, gibt’s nicht mehr. Aber man kann sich hier wohl in die Pools der gr0ssen Hotels auf der Canal Street schmuggeln.

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