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Sonntag, Januar 09, 2005

Zurück aus dem Schnee ...



... bin ich seit gestern nachmittag - leider. denn, wie immer, kommt man immer erst gegen ende richtig in form für die talabfahrt des schnuckeligen schigebiets (ich erlaube mir jetzt mal die österreichische schreibweise).

die letzten acht tage sind aber nicht spurlos an mir vorrüber gegangen. schön war es wieder erleben zu dürfen, dass man im schweizerischen wallis das neue jahr nicht wie in deutschland mit extremer böllerei begegnet. wegen feldschlösschen, amstel und sekt hab ich es dann leider nicht geschafft, am 01.01.05 um 8.30 uhr morgens am lift zu stehen, sondern erst kurz nach 12 uhr. das fahren an sich war anstrengender als gewohnt, aber dank der guten bergluft hab ich mich schnell regeneriert.
anschliessend noch innerhalb vom dorf umziehen, um unsere reisgruppe auf vier personen zu vervollständigen. wir lebten in einer komfortablen wohnung mit winzigem fernseher (nicht so wild), geräumiger küche, etwas zu kurzen betten (190 cm, aber mit Fusswand!) und einer dusche, die mit konstant warmen wasser so ihre probleme hatte.
ich konnte es mir nicht nehmen lassen gleich mal am zweiten tag meine rechte hand an unserem backofen zu verbrennen, womit ich dann auch eine bleibende erinnerung haben werde. passiert ist das nicht im suff, wie mir viele unterstellen werden, sondern weil die pizza auf dem blech verrutscht ist und ich mich natürlich für gruppe aufgeopfert habe, das abendmahl zu retten.
geschneit hat es, bis auf 'ne halbe stunde, gar nicht, dafür wissen schweizer, wie man kunstschnee macht. wir hatten somit ausschliesslich strahlenden sonnenschein, dem ich meinen gesunden teint zu verdanken habe ;-)


meine koch- und trinkkünste wurden ausgiebig trainiert. sieben tage lang eine tägliche alkoholzufuhr (natürlich nach dem skifahr'n) kann schon belasten sein. aber anders erträgt man diese aprés-ski-musik auch gar nicht. man muss sich die musik förmlich gut trinken. es ist einfach furchtbar - so ganz nüchtern betrachtet.
natürlich gab es ein obligatorisches käsefondue für alle anwesenden freunde, das ich dann anrichten „durfte“ (hab' ich doch gern gemacht).


außerdem habe ich in diesem urlaub meine neues hassobjekt auf's die ohren gedrückt bekommen. wegen schlechtem radioempfang, lief bei uns immer irgendein musiksender zum kochen (oder trinken). klingeltonwerbung kennt mittlerweile ja jeder und irgendwie kann man die inzwischen vom kopf her ausblenden. aber dieses scheiss jamba-sucht-den-klingeltonstar-kücken geht/ging mir sowas von auf den sack! es nervt einfach, weil man die melodie nicht mehr aus dem kopf bekommt. und die verfolgt dann einen den ganzen tag. ich hab mich mehrmals beim summen oder singen erwischt, während ich geliftet bin. eine freundin meinte zum kücken nur „wie süss das kuckt!“ das kindchenschema wirkt bei frauen eben einfach besser. ich glaube, ich brauche diesen klingelton, um den teufelskreis zu durchbrechen ... „i'm maybe small, i'm maybe sweet, but baby i know how to move my feet ...“ dideldidideldööödideldüüüü - argh!!.