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the trick is to keep breathing

Sonntag, Januar 30, 2005

Abteilung Ähnlichkeit

irgendwie bin immer ich es, dem überall äußerliche ähnlichkeiten zwischen personen auffallen.
meine neueste erkenntnis ist die „verblüffende“ übereinstimmung von herrn du mont (links) und herrn scorsese (rechts).



ich kann mir nicht helfen, aber so sehe ich das. noch wer?

Nord-Süd-Ausgleich

Mehr Fächer, mehr Prüfungen, Deutsch und Mathe bis zum Abi - die niedersächsische Regierung hat die gymnasiale Oberstufe reformiert. Nordrhein-Westfalen macht derweil den Weg frei für das Turboabi. Mit zentralen Prüfungen will man für mehr Vergleichbarkeit sorgen.
In Niedersachsen wird das Abi schwerer, in NRW schneller [spiegel.de]

ja, auch ich wollte damals unbedingt nach niedersachsen oder nrw, als ich erfahren habe, dass man dort mathe nach der 11. klasse abwählen kann und kein zentrales abi hat. wie man sich denken kann, waren meine eltern von der idee wenig begeistert.
aber am ende war ich dann doch froh, mein baden-württembergisches abitur zu haben. auch wenn's nicht überragend gut ist.

Samstag, Januar 29, 2005

Harry Potter 6

warum denn bitte eine adult edition von „Harry Potter and the Half-Blood Prince“?

Dienstag, Januar 25, 2005

Die R€chnung, bitte!

morgen beraten die karlsruher verfassungsrichter über die (un-)zulässigkeit von studiengebühren im erststudium. die zulassung solcher gebühren ist an sich zu erwarten, aber manche Kommolitonen halten noch immer an dingen fest, die vermutlich ohnehin schon verloren sind. und wieder einmal zweifle ich an meiner uni-generation.
nele hirsch, 25 jahre alt und studentin der politikwissenschaften, wird beispielsweise vom spiegel folgendermaßen zitiert:

Das kostenlose Studium ist eine große Errungenschaft, die Studenten werden sie nicht einfach so preisgeben.
gut gebrüllt löwin, aber was hast du eigentlich zu dieser errungenschaft beigetragen? nicht viel, vermute ich, aber für den einen oder anderen plakativen spruch reicht es aus, hm?

ich für meinen teil, bin für studiengebühren. die vorgesehenen 500 € pro semester (in baden-württember) sind vielleicht etwas hoch gegriffen für den anfang, aber letztendlich vertretbar, wenn das geld wirklich der uni zufliesst und dadurch die studienbedingungen verbessert werden.
wenn ich das mal laut der uni sage, kommt gleich aus mehreren ecken das totschlag-argument: soziale ungerechtigkeit... liebe studierende, das ist für mich kein argument. zum einen sagt niemand, dass sozial schwache ausgeschlossen werden sollen. das bafög hat auch nicht zu mehr studierenden aus sozial schwächeren schichten geführt. zum anderen, schwimme auch ich nicht im geld, halte studiengebühren aber für notwendig und finanzierbar.
außerdem: wenn ich zahle, dann kann ich eine gegenleistung fordern. zum beispiel, sollte dann mein studiensekretariat nicht nur von 09.00 bis 11.00 uhr, wenn ich in veranstaltungen bin, offen haben.

die verweise und vergleiche ins und mit dem, nicht nur europäischen, ausland spare ich mir an dieser stelle.


allusion des tages: campus-maut (spiegel.de)

Razzie

US-Präsident George W. Bush erhielt für sein unfreiwilliges Mitwirken an Michael Moores Dokumentar-Streifen "Fahrenheit 9/11" eine Nominierung als schlechtester Hauptdarsteller. Bushs Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice und Verteidigungsminister Donald Rumsfeld wurden als schlechteste Nebendarsteller für eine "Goldene Himbeere" nominiert.
Was George Bush mit Halle Berry gemeinsam hat [spiegel.de]

warum bitte, nominiert man jemanden, der eigentlich die vorlage des films ist? das macht doch überhaupt keinen sinn und lässt außerdem an der objektivität und neutralität der razzie-stiftung erheblich zweifel aufkommen. mein zweiter tip wäre ein (magerer) pr-gag.

Montag, Januar 24, 2005

Endlich!

Schnee! Und deutlich mehr als vor ein paar tagen in vasiliville ;-)

Donnerstag, Januar 20, 2005

Stilbewusst

heute festgestellt, dass mein amerikanistik-professor schwarze puma sportsocken und ein d&g-sakko trägt. das hätte ich ihm echt nicht zugetraut. bei geisteswissenschaftler erwarte ich reflexartig meistens ein grün kariertes tweet-sakko und eine braune cord-hose.

Mittwoch, Januar 19, 2005

Ausbeutung Vol. 2

Lange nichts geschrieben, denn ich hatte mit meinem Praktikum zu tun. jaaaaha, ich habe ein praktikum! in einem kleinen verlag in New Orleans, usa, werde ich aller hoffnung nach im mai für ganze fünf monate meine arbeit verrichten und hoffen, dass ich die uni danach wieder ertragen kann. aber bleiben wir doch im hier und jetzt.
wenn man in den usa ein praktikum verrichten möchte, braucht man ein visum. dafür hat sich das department of state das schicke j-1 visum ausgedacht und das wird unter kulturaustausch geführt. natürlich bekommt man das visum nicht einfach so, wenn man mal nett fragt, nein, so geht das nicht.
man muss sich an einen authorisierten visumsponsor wenden, der einem ein sog. ds-2019-formular ausstellt. dafür muss man natürlich ordentlich blechen und ein preisvergleich hilft viel.
ich habe also die letzten tage uni geschwänzt und mich belesen. es gibt ca. 345 998,5 organisationen in europa, die einem das blaue vom himmel versprechen und in den schlimmsten fällen mal kurz 2 500 €/Monat haben wollten (inkl. sprachkurs, den ich nicht brauche, aber nehmen muss), um mich betreuen zu dürfen. pah! kapitalistenpack!
meine freunde von talkaboutusa.com brachten mich dann auf die deutsch-amerikanische handelskammer in new york city. und da schau an, die wollen tatsächlich „nur“ 390 $ von mir für dieses formular haben - einmalig. eindeutig das beste angebot von allen.
also habe ich die letzten tage auch damit verbracht, die dokumente dafür zusammen zu bekommen. junge, was 'ne arbeit!
der bisherige höhepunkt war, feststellen zu müssen, dass mein reisepass seit letztem august abgelaufen und ich es nicht gemerkt habe. früher gab's von meiner stadtverwaltung immer eine nette - und vor allem rechtzeitige - erinnerung. die viel diesmal wohl aus kostengründen weg, weil's mit deutschland und seinen kommunen ja bergab geht und so...
jetzt hoffe ich mal, dass der neue reisepass rechtzeitig da ist, weil ich ja meine gesamten unterlagen nach nyc schicken muss, um dieses formular zu bekommen. laut der post dauert ein brief nach nyc 4 tage. hmmm, das könnte ganz knapp ausreichen.

in der nächsten folge schreibe ich dann, was man tolles mit diesem formular anfangen kann und wie man die finanzierung geregelt bekommt (oder auch nicht).

Freitag, Januar 14, 2005

WWL

passend dazu auch was von spiegel online
„aberwitzige warnungen auf us-produkten“ standen

auf einer bohrmaschine
Dieses Produkt ist nicht als Zahnbohrmaschine gedacht.

auf einem digitalen fieberthermometer
Wenn einmal rektal verwendet, nicht mehr oral einführen.

auf holzscheiten für den kamin
Vorsicht - Brandgefahr.

auf kerzen für eine geburtstagstorte
Nicht als Ohrstöpsel oder für andere Zwecke verwenden, für die Einführung in Körperöffnungen nötig ist.

auf einer toilettenbürste
Nicht für die Körperhygiene verwenden.

auf einer schneefräse
Schneefräse nicht auf dem Hausdach benutzen.

auf einem kinderroller
Produkt bewegt sich bei Benutzung

auf einem schubkarren-rad (!!)
Nicht für die Autobahnnutzung gedacht.

einen eigenen namen gibt's für diese fürsorglichen hinweise auch:
Wacky Warning Labels

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Jen & Brad

Larry Hackett, Herausgeber von people, über den nachrichtenwert der kürzlichen aniston-pitt trennung:
There's going to be a continued fascination with this couple as they become individuals.
bei cnn.com
auf deutsch bei spiegel.de
waren brad und jen vorher siamesische zwillinge, was ihren nachrichtenwert angeht?



Mittwoch, Januar 12, 2005

Vier musikalische Geschmacksverstärker1

musicline.de, ein musikportal, von dem ich nicht weiß, ob ich für es kommerzkacke oder sonstiges halten soll, brachte mich auf den (bzw. die) reco.engine 04. was für ein name! also, was ist das? musicline.de beschreibt das so:

Hier kannst Du Dir Musik um die Wette empfehlen lassen. [...] Wenn Dir die empfohlene Musik gefällt, kannst Du sie Dir sofort in den angeschlossenen Shops downloaden.
naja, allein auf grund von hertzfrequenzen, tonharmonien und phonetik empfehlungen aussprechen, halte ich für vermessen, aber gut, dann werden diese wunderwerke der technik ausprobiert.



nummer 1

die nummer eins im rennen ist der soundprofiler. nomen est omen, denn „SoundProfiling ist wie Rasterfahndung - nur geht´s nicht um Verbrecher, sondern um Geschmäcker.“ das geht in dem stil noch weiter und ich denke mir nur, dass wenn man schon am texter spart, muss das ganze geld wohl in die produktentwicklung geflossen sein. oder aber, hier wird versucht etwas schlechtes schön zu reden. ich bin skeptisch.

ich muss mich jetzt durch 40 songs arbeiten d.h., hören, und dann auf einer skala bewerten, wie mir das lied gefällt. da gibt es u.a. modern talking, gorillaz, tony marshall fatboy slim. also einmal quer durch. dann werde ich eine liste mit liedern bekommen, die angeblich zu meinem soundprofil passt. das ergebniss ist seltsam (und ich schwöre, ich hab nicht getrickst):
meine empfehlungen2
01. Life - des'ree
02. genesis - follow you follow me
03. immer wieder sonntags - cindy & bert (?!)
04. it's a game - bay city rollers
05. the devil sent you to lorado - baccara
als fazit bleibt mir da nur zu sagen, dass die empfehlungen absoluter rotz sind und ich es mir nicht erklären kann, wie cindy & bert auf platz 3 kommen und auch noch zu dem ganzen rest passen sollen. vor allem dann nicht, wenn ich abba, lipps inc., chic, blondie und 10cc als einzige lieder positiv bewertet habe. ich könnte mir jetzt noch weiter „empfehlungen“ geben lassen, aber das ist mir zu blöd.
war also doch alles nur schönrederei.



nummer 2

audio id sounds like ist vom frauenhofer institut und verspricht nüchterne, technologische ansprüche. die jungs haben sicherlich auch ahnung, halten sie doch das patent auf's mp3-format (oder so ähnlich). audio id sounds like analysiert für mich daher die Klangfarbe und den Höreindruck eines vorgegebenen Musikstücks „und schlägt automatisch Musiktitel mit vergleichbarem Sound vor.“

wählen muss ich dazu lieder aus einer abc-liste. ich klicke auf r wie ryan adams (ohne b im vornamen!), der nicht zur auswahl steht. schon mal gar nicht gut. alternativ wähle ich die red hot chily peppers und the zephir song. um meine empfehlungsliste zu bekommen, soll ich auf zwei noten klicke. ich komme dem nach und finde
meine empfehlungsliste
01. Talk show on mute - incubus
02. iron lion zion bob marley & the wailers
03. flash - queen
04. eros ramazzotti - un' emozione per sempre
05. sailing on the seven seas - omd
weil das alles nicht das richtige ist (eros ramazzotti?!), gebe ich den frauenhofern noch eine zweite chance. warum weiss ich selbst nicht. diesmal mache ich es aber anders herum. ich wähle beyoncé, die ich gar nicht hören kann, in der hoffnung, dass ich dann was gutes empfohlen bekommen. frau knowles 'naughty girl' führt mich zu folgenden empfehlungen:
meine zweite empfehlungsliste
01. heaven - lasgo
02. let's get back to bed boy - sarah connor feat. tq
03. genie in a bottle - christina aguilra
04. like a prayer - madhouse
05. get get get - whigfield
puuuuh... ich seh schon, das wird nichts. von der liste würde ich in ganz harten momenten nur christina aguilera hören, aber der rest ... nee, echt nicht. es scheint so, als muss die frauenhofer-truppe das nochmal überarbeiten um mir empfehlungen geben zu können. ich bin mir eigentlich sicher, dass in der abc-liste irgendwo auch was zu treffen wird, aber die werde ich jetzt nicht durchmachen. da sind wir ja bei bravo hits vol. 368, bis ich durch bin. nächster bitte!



nummer 3

musiclens will angeblich auf meiner wellenlänge sein („in tune with you“, als freund von wortspielereien gefällt mir das in diesem kontext natürlich sehr). musiclens geht aber auch einen ganz anderen weg. ich muss keine künstler aussuchen oder lieder bewerten, sondern darf an kategorie-reglern (slidern) schieben.
grundsätzlich gefällt mir die optische aufmachung schon mal recht gut. weil sich beim regler-schieben berge und täler ergeben, setzt mein spieltrieb ein. weil ich zu schnell, zu stimmig und zu 'driving' eingestellt habe, wird mir manowar oder biohazard empfohlen, was nicht wirklich auf meinen geschmack zutrifft. musiclens hat aber ein tolles schmankerl. mit einem regler kann man jahreszahlen wählen und dann werden die empfehlungen auf andere epochen angwendet. ich schiebe meine manowarbiohazard-einstellungen auf 1940. jetzt sind auch die chordettes in meiner liste. sind manowar also die chordettes von heute? interessante these, der man mit einem weiteren reglerschub nachgehen sollte. der regler steht jetzt auf 'now' und mir wird ulf (der aus bigbrother, musste ich aber auch erst herausfinden) mit 'du bist das größte' empfohlen. ulf ist es leider nicht und ich entscheide mich zu dem urteil, dass musiclens zwar auch nicht das beste ist, aber bisher am meisten potential hat.



nummer 4

hifind.com hat den slogan „enjoy your search“. finde ich nicht sehr gelungen, denn suchen macht nie viel spaß, hält nur auf und ist frustrierend, wenn nur müll gefunden wird.
der beschreibung von musicline.de nach, ist hifind.com der „führender Anbieter von Empfehlungssystemen für Musik“ und schon seit 1995 im Einsatz (bzw. gegründet). beinahe zehn jahre berufserfahrung klingen vielversprechend und ich beginne meine spaßige suche.
die funktionsweise ist im grunde die gleiche wie 'audio id sounds like'. man kann künstler, liedtitel oder albumtitel eingeben. kombinationen von ein und dem selben sind möglich. ich versuche es wieder mit ryan adams und seinem lied 'cry on demand'. das wird schon mal gefunden und ist damit vor den frauenhofern. jetzt kann ich mir ähnliche lieder anzeigen lassen, die dann meine empfehlungen sind. hifind.com betont aber, dass
die Textsuche keine Ähnlichkeitssuche ist. Es werden lediglich Treffer ermittelt, deren Titel, Künstler bzw. CD Titel eine gewisse phonetische Übereinstimmung mit Ihrer Eingabe haben! Diese Treffer können als Basis für die Suche nach ähnlichen Songs dienen.
immerhin wird hier überhaupt mal erwähnt, dass diese systeme lediglich ein sprungbrett für mehr und keine tatsächlichen empfehlungen sind. zumindest versteht sich hifind.com so.
ich drücke den knopf für die ähnlichkeitsliste... und werde mit folgender liste konfrontiert:
01. Starting To Hurt - Ryan Adams
02. You Don't Fool Me - Queen
03. Let Me Down Easy - Chris Issak
04. High - The Cure
05. Goodbye Song - Mike Tramp
wie sinnvoll ist es eigentlich, ein weiteres lied vom ausgangskünsler auf platz 1 zu setzen?! der rest ist auch nicht der hammer. aber weil hifind.com weniger marktschreierisch als der ganz rest ist, bekommt es eine zweite chance. ich versuche mein glück mit 'Love Of My Life (Ode To Hip Hop)' von Erykah Badu. ein klick auf die ähnlichkeitsliste, und das kommt heraus:
01. Good Love - TLC
02. Superstar - The Isley Brothers feat. Ronald Isley aka Mr. Biggs
03. Do It To Me - Usher
04. All I Need - Fat Joe feat. Tony Sunshine, Armageddon
05. Back In The Day (Puff) - Erykah Badu
jetzt mal abgesehen davon, dass diese liste nicht wirklich genreübergreifend ist (ausschliesslich r'n'b), warum wird mir schon wieder der ausgangskünstler empfohlen? aber ich muss diesmal zugeben, dass die liste gut ist. im vergleich zu allen anderen ist sie sogar außerordentlich gut.

was nimmt man mit?
nun, an sich ist das alles sicherlich keine so schlechte sache. zumindest was die idee angeht. die umsetzung ist aber nicht wirklich gelungen und schafft es vielleicht gerade mal in die kategorie „technische spielerei“. ich werde mir auch weiterhin meine musikalischen inspirationen bei freunden und im radio oder fernsehen holen. aber jedenfalls nicht bei einer der empfehlungsmaschinen von oben.




1 ohne zusatzstoffe und funktionsgarantie
2 gekürzt (wie alle nachfolgenden listen auch), denn der rest war nicht besser

ungenießbar


hmmm, wenn man ihn ständig mit der größe einer kaugummipackung illsutriert, scheint der zweite hinweis wohl angebracht.
auf den deutschen apple-seiten gibt es diesen warnhinweis übrigens nicht. *bände sprechen lass*

via apple.com

Dienstag, Januar 11, 2005

Zu spät gezählt


hätte ich meine restfranken schon in der schweiz zusammengekratzt und nicht erst hier zu hause die taschen durchsucht, dann hätte ich noch jede menge branches1 kaufen können. verdammt! und dabei hatte der coop auch noch 50 stück für chf 10,50 im angebot! verdammt, verdammt!

1 Milchschokoladestängel mit Pralinéfüllung und Haselnussstücken

Farbenblind



beim aufräumen bin ich auf einen flyer aus new york city gestossen, der für busrundfahrten in einem doppeldecker wirbt. davon gibt's einige, aber ich glaube, kein anderes unternehmen hat den anzeigentext bei der übersetzung so sehr in den sand gesetzt.
ich vermute einfach mal, dass man das originaldokument aus kostengründen durch irgendeinen internettranslator gejagt hat. dass dann sowas wie „we are the originals“ zu „wir sind die originellen“ wird, kann ich verstehen. von den restlichen grammatik- und orthographieschwächen gar nicht erst zu reden. aber wie, um himmels willen, schafft man es, „our double-deckers are red“ nach „unsere double-deckers sind blau“ zu übersetzen....?! vielleicht war das der zustand des deutschen touristen, den man mal eben um rat gefragt hat, was denn nun 'red' auf deutsch heißt. oh, boy!

lustigerweise stimmen die übersetzungen jedoch für's spanische (rojo), italienische (rosso) und französische (rouge). aber bei der portugiesischen übersetzung hauen sie dann wieder mit 'blau' daneben (azul).

die busrundfahrt hab ich übrigens nie gemacht - leider.

Comicrunde

jamiris flatrate
ich bin zwar nicht verheiratet, aber ich habe mich in diesem comic ein wenig wiedergefunden.

yetis portrait
gelber schnee is bähbäh zeigt uns joshas nichtlustig.de.

lady macbeth macht werbung
wulff und morgenthalerf aus dänemark haben im allgemeinen einen etwas anderen humor. siehe hier.

Montag, Januar 10, 2005

Missbrauch

total smiley abuse - mehr ist für manche wohl weniger oder anders herum

Ich will ausgbeutet werden!

zwei antworten auf zwei bewerbungen für ein praktikum im ausland. und beide antworten sind positiv gestimmt. juhu! hab jetzt erst mal arbeitsproben abgeschickt und drück mir selbst die daumen (andere können gerne mitmachen). ich will so gerne ein praktikum machen, weil mich der unibetrieb nervt.

Sonntag, Januar 09, 2005

Zurück aus dem Schnee ...



... bin ich seit gestern nachmittag - leider. denn, wie immer, kommt man immer erst gegen ende richtig in form für die talabfahrt des schnuckeligen schigebiets (ich erlaube mir jetzt mal die österreichische schreibweise).

die letzten acht tage sind aber nicht spurlos an mir vorrüber gegangen. schön war es wieder erleben zu dürfen, dass man im schweizerischen wallis das neue jahr nicht wie in deutschland mit extremer böllerei begegnet. wegen feldschlösschen, amstel und sekt hab ich es dann leider nicht geschafft, am 01.01.05 um 8.30 uhr morgens am lift zu stehen, sondern erst kurz nach 12 uhr. das fahren an sich war anstrengender als gewohnt, aber dank der guten bergluft hab ich mich schnell regeneriert.
anschliessend noch innerhalb vom dorf umziehen, um unsere reisgruppe auf vier personen zu vervollständigen. wir lebten in einer komfortablen wohnung mit winzigem fernseher (nicht so wild), geräumiger küche, etwas zu kurzen betten (190 cm, aber mit Fusswand!) und einer dusche, die mit konstant warmen wasser so ihre probleme hatte.
ich konnte es mir nicht nehmen lassen gleich mal am zweiten tag meine rechte hand an unserem backofen zu verbrennen, womit ich dann auch eine bleibende erinnerung haben werde. passiert ist das nicht im suff, wie mir viele unterstellen werden, sondern weil die pizza auf dem blech verrutscht ist und ich mich natürlich für gruppe aufgeopfert habe, das abendmahl zu retten.
geschneit hat es, bis auf 'ne halbe stunde, gar nicht, dafür wissen schweizer, wie man kunstschnee macht. wir hatten somit ausschliesslich strahlenden sonnenschein, dem ich meinen gesunden teint zu verdanken habe ;-)


meine koch- und trinkkünste wurden ausgiebig trainiert. sieben tage lang eine tägliche alkoholzufuhr (natürlich nach dem skifahr'n) kann schon belasten sein. aber anders erträgt man diese aprés-ski-musik auch gar nicht. man muss sich die musik förmlich gut trinken. es ist einfach furchtbar - so ganz nüchtern betrachtet.
natürlich gab es ein obligatorisches käsefondue für alle anwesenden freunde, das ich dann anrichten „durfte“ (hab' ich doch gern gemacht).


außerdem habe ich in diesem urlaub meine neues hassobjekt auf's die ohren gedrückt bekommen. wegen schlechtem radioempfang, lief bei uns immer irgendein musiksender zum kochen (oder trinken). klingeltonwerbung kennt mittlerweile ja jeder und irgendwie kann man die inzwischen vom kopf her ausblenden. aber dieses scheiss jamba-sucht-den-klingeltonstar-kücken geht/ging mir sowas von auf den sack! es nervt einfach, weil man die melodie nicht mehr aus dem kopf bekommt. und die verfolgt dann einen den ganzen tag. ich hab mich mehrmals beim summen oder singen erwischt, während ich geliftet bin. eine freundin meinte zum kücken nur „wie süss das kuckt!“ das kindchenschema wirkt bei frauen eben einfach besser. ich glaube, ich brauche diesen klingelton, um den teufelskreis zu durchbrechen ... „i'm maybe small, i'm maybe sweet, but baby i know how to move my feet ...“ dideldidideldööödideldüüüü - argh!!.